Quelle/source: www.DV.is (der orginale Artikel ist leider nicht mehr online!)
Kleine Anmerkung zu den Übersetzungen im Archiv von Yohanna.de:
Diese Übersetzung habe ich ca. 2013 selbst geschrieben, auch weil ich immer selbst wissen möchte, was die Medien so über meine Lieblingssängerin Jóhanna Guðrún schreiben… Aber die Sache hat einen „kleinen“ Haken: Ich spreche absolut kein Isländisch und meine Englisch- kenntnisse sind - um es vorsichtig zu beschreiben - eher bescheiden. Dennoch versuche ich immer lesbare und sinnwahrende Übersetzungen zu schreiben, was mir mit viel Geduld auch ganz gut gelingt - denke ich zumindest… Aber natürlich ist niemand perfekt! Du würdest mir und allen anderen Fans sehr helfen, wenn Du mir eventuell gefundene Fehler und ähnliches mit einer kurzen Email aufzeigen würdest. Danke!
Bei Fehlern, Verbesserungsvorschlägen etc. bitte Email an Juergen@Yohanna.de Deine eigenen Übersetzungen (auch von Songtexten!) und ähnliche Beiträge sind ebenfalls sehr willkommen!
FÓKUS
Jóhanna Guðrún: „Ich bin erwachsen geworden“
Ásgeir Jónsson asgeir@dv.is › 17. Februar 2009 11:19
"Wenn man Träume für die Zukunft hat, muss man einiges dafür opfern. Seit ich 9 Jahre alt war stand ich immer unter großem Druck und musste schnell erwachsen werden, sodass einige meinten, ich verhielte mich wie eine alte Tante", sagt Sängerin Jóhanna Guðrún Jónsdóttir, die ihren Durchbruch schaffte als sie neun Jahre alt war. Es hat sich viel geändert seitdem und aus dem kleinen Mädchen mit der kraftvollen Stimme ist eine hervorragende Sängerin geworden. Sie erregte kürzlich viel Aufmerksamkeit mit ihrer provozierenden Hauptrolle als Madonna in der gleichnamigen Show im "Broadway". Soeben ist sie ohne Probleme ins Finale des Söngvakeppni Sjónvarpsins gekommen und alles scheint nun möglich. In der Unterhaltungsindustrie wird man nicht auf Rosen gebettet, das bestätigt auch Jóhanna und sie hat es selbst erleben müssen. Die Einsamkeit war manches Mal zum Greifen nahe, wenn sie um die Welt reiste, und sie hat sie kennengelernt, als sie letztes Jahr in Kopenhagen schwer erkrankte. Jóhanna hatte allerdings immer gute Leute um sich, die ihr dabei halfen, dass sie ihre Ziele erreicht. Die ersten Worte gesungen "Ich fing an zu singen, bevor ich zu sprechen begann", sagt Jóhanna, die in Dänemark im Jahre 1990 geboren wurde und ihre ersten beiden Lebensjahre dort verbracht hat. "Es ist mir nie etwas anderes in den Sinn gekommen als singen und ich hatte immer ein großes Interesse dies für andere zu tun. Das war schon so, als ich noch ganz klein war." Jóhanna zog mit ihrer Familie nach Island und wohnte in Reykjavík, bis sie acht Jahre alt wurde. "Dann ging ich nach Hafnarfjörður und lebe seitdem dort." Es war eine Suche, mit der Jóhannas Gesangskarriere beginnen sollte. "Als ich acht Jahre alt war, nahm ich an einem Gesangswettbewerb teil, den María Björk leitete und heute ist sie meine Managerin." Jóhanna war eines von etwa einhundert Kindern, die beteiligt waren und landete selbst auf dem sechsten Platz im Wettbewerb. "María mochte mich und darum nahm ich anschließend Gesangsunterricht bei ihr." María führt seit dem Jahr 1993 die "Söngskóla Maríu Bjarka". Sigga Beinteins unterrichtet in dieser Schule seit 1997 und nun schickt sich Jóhanna selbst an, dort zu lehren. "Kurze Zeit später begannen wir mit der Arbeit an meiner ersten Platte, die "Jóhanna Guðrún 9" hieß und herauskam, als ich neun Jahre alt war. Das Interesse brach nicht ab Sogleich lief Jóhannas Album hervorragend und ihre Lieder waren auf den Radiosendern im ganzen Land zu hören. Ein Jahr später veröffentlichte Jóhanna eine zweite Platte, "Jóhanna Guðrún: Ég sjálf", die nicht weniger erfolgreich wurde. Als sie zwölf Jahre war, erschien die CD "Jól með Jóhönnu" als ihr drittes Album. "Ich fand die Aufmerksamkeit immer als ganz normal, weil ich kaum etwas anders kannte. Das war ja das, was ich erreichen wollte." Jóhanna dankt all den guten Leuten, die sie um sich herum gehabt hat, und verhinderten, dass ihr die Popularität zu Kopf stieg oder schlechten Einfluss auf ihre Kindheit hatte. "Da war so viel Positives um mich herum, das fühlte ich richtig. Meine Eltern unterstützten mich immer zu einhundert Prozent und auch meine Brüder und meine Familie." Jóhanna sagt auch, María Björk habe sich stets sehr viel Mühe gegeben. "Sie passte sehr auf mich auf und dass mit mir nichts falsch gelaufen ist" Obwohl Jóhannas schulischer Weg wegen der Musik nicht auf herkömmlicher Art und Weise ablief, gab es keine Probleme, die aus dem Ruhm resultierten. "Ich hatte immer viele Freunde und es gab nie irgendwelche Probleme in der Schule. Natürlich hat man immer ein wenig mehr Aufmerksamkeit und auch einige schlimme Erfahrungen, aber darüber hab ich immer hinweggesehen." Kinderstar-Stempel Als Jóhanna das Teenager-Alter erreichte nahm sie sich bewusst eine Auszeit vom Rampenlicht. "Das war eine wohlüberlegte Entscheidung mich beiseite zu nehmen um mich aufzuwachsen und mich als Sängerin weiterentwickeln zu lassen. "Es war ein gemeinsamer Entschluss von María und meinen Eltern mich aus dem Bild zu nehmen und erst wieder zukommen zu lassen, wenn ich so weit wäre." Jóhanna sagt, dass ihr dieser Schritt nicht besonders schwer gefallen ist, da sie nicht als Kinderstar ausbrennen wollte. "Ich bin sehr glücklich, diese Zeit gehabt zu haben, in der ich mich entwickeln und auf meine Art und Weise arbeiten konnte. Man will natürlich nicht, dass der Kinderstar-Stempel an einem haften bleibt und bei mir ist es leider immer noch ein wenig so. Es ist wirklich schwer sich davon zu lösen und ich will nicht, dass die Leute in mir immer das kleine Mädchen mit Zöpfen sehen. Es passiert sehr oft, dass die Menschen sich auf die Musik fixieren und diesen Stempel nicht ablegen können." Jóhanna sagt allerdings auch, dass sie es gut versteht, wenn die Menschen über sie als Kinderstar reden, und nimmt das gelassen hin. "Es ist für mich keine unangenehme Sache, als Kinderstar bezeichnet zu werden. Ich verstehe natürlich, wenn sich die Leute daran erinnern, dass ich sehr jung war, als ich gesungen habe. Allerdings bin ich nun erwachsen geworden, ich werde bald 19 Jahre alt und es kann sehr frustrierend sein, wenn man ein Interview gegeben hat und auf der Titelseite steht 'Kinderstar Jóhanna Guðrún '". Keine Pause Obwohl Jóhannas Pause vom Rampenlicht einige Jahre gedauert hat, war die junge Sängerin weit davon entfernt, untätig zu Hause herumzusitzen. "Ich war ausgelastet. Ich war fast die ganze Zeit in Studios, um aufzunehmen, zu üben und Songs zu erarbeiten." Jóhanna meint, es sei eine wichtige Zeit gewesen, um an sich zu arbeiten und sich Künstlerin weiter zu entwickeln. "Es braucht eine sehr lange Zeit für einen Musiker sich zu entwickeln, die richtigen Töne und den richtigen Weg zu finden. Es sagt dabei nichts, dass man noch so jung ist. Auf der anderen Seite ist die Musik in fortwährender Weiterentwicklung und ich bin noch nicht zu einhundert Prozent dahin angelangt, was ich in der Musik machen will. Aber ich erhalte sehr gute Grundlagen um mich zu finden und das ist das Wesentliche." Mit einem Fuß im Ausland Während dieser Jahre war Jóhanna mit einem Fuß im Ausland, für Aufnahmen, um Leute zu treffen und um sich für die Zukunft vorzubereiten. "Seit ich 11 Jahre alt war und bis ich so 14, 15 Jahre wurde, war ich viel unterwegs. Ich war viel in New York und auch in Los Angeles". In dieser Zeit ergab sich für Jóhanna die Gelegenheit mit einer ganzen Menge von talentierten Menschen und bekannten Künstlern zu arbeiten. "Das war natürlich eine wunderbare Erfahrung und es wird sich als förderlich für die Zukunft erweisen." Trotz der Zusammenarbeit mit all diesen ausländischen Fachleuten sagt sie, dass die isländische Musikszene auf keinen Fall weniger kompetent ist. "Es gibt hier so viele Musiker gerechnet auf die Einwohnerzahl, dass es sehr professionell wird und wir hier viele exzellente Fachleute haben. Es ist jedoch alles etwas größer im Ausland und die Branche ist härter. Du kannst nicht einfach drauf los gehen und in die A-Klasse aufsteigen, einfach weil es so viel Musiker gibt." Obwohl es eine Menge Spaß gemacht hat, viel im Ausland gearbeitet zu haben sagt Jóhanna, dass es auch nicht sehr leicht gewesen ist. "Es haben viele in diesem Geschäft einfach bloß Glück, aber das ist so eine Sache. Es ist sehr hart und man muss sich wirklich bewähren in dieser Welt. Ich spreche jetzt nicht über Personen, die bei den Meetings mit Unternehmen im Ausland dabei waren. Diese Menschen glauben, dass sie das Recht hätten, zu sagen, was sie wollen." Einsam in der Krankheit Einsamkeit kann Weltenbummler verfolgen und ständig auf die Probe stellen. Jóhanna sagt, dass sie das in diesen Zeiten oft erlebt hat. "Es war oft sehr schwer für mich, so selten zu Hause gewesen zu sein. Besonders weil ich meiner Natur nach ein sehr bodenständiger Mensch bin. Seit ich klein war, habe ich auch viel mit erwachsenen Menschen gearbeitet und man vermisst dabei oft die Freundinnen." Der schlimmste Fall aber, sagt Jóhanna, war, als sie im letzten Winter in Kopenhagen war, um Gesang zu studieren. "Ich lebte allein in Kopenhagen, als ich an einer Autoimmunstörung erkrankte. Ich fühlte mich sehr allein und hilflos." sagt Jóhanna, wenn sie die schwierigen Gefühle beschreibt, niemanden in ihrer Nähe zu haben. "Das endete damit, dass ich heimflog und zuhause ein Krankenhaus aufsuchte." Jóhanna ringt noch mit der Autoimmunschwäche, aber sie macht gute Fortschritte diese im Zaum zu halten. "Das verfolgt mich immer noch und das zeigt sich bei mir mit Gelenkschmerzen und einer Irisentzündung." Wer ist Yohanna? Nach langen Jahren der Vorbereitung und vieler Arbeit kehrte Jóhanna im letzten Jahr zurück mit ihre ersten "Erwachsenen"-Platte namens "Butterflies and Elvis". Es erregte die Aufmerksamkeit vieler hier im Land, dass Jóhanna den Künstlernamen "Yohanna" auf dem Album verwendet, aber die junge Sängerin hat eine einfache Erklärung dafür. "Ich konnte es nicht ausstehen, wenn die Amerikaner meinen Namen wie „Djóhana" aussprechen. Deshalb hatte ich es lieber mit dem "Y", sodass es genau so ausgesprochen wird, wie es im Isländischen getan wird. Wir waren auch oft dort um dies Platte auszuarbeiten. Aufgenommen wurde sie unter anderem in Los Angeles. Der Namen Yohanna ist mehr für das Ausland gedacht als für hier zu Hause. Ich sehe keinen Grund es hier zu verwenden, schließlich kann jeder Isländer "Jóhanna" so aussprechen, wie es sein sollte." Jóhanna sagt, sie habe das Gefühl, das einige hier in Island den Namen eigenartig finden, aber das stört sie nur wenig. "Ich verstehe das, aber dieser Namen ist in erster Linie für das Ausland bestimmt." Provokant im Broadway Wie bereits vorher erwähnt wurde, spielte Jóhanna die Hauptrolle im Musical Madonna, das vor Weihnachten im Broadway zu sehen war. Die Rolle war genau wie Madonna selbst provokant und sexy und Jóhanna gab den großen Superstar im Kleinen. "Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und lief einfach nur toll. Ich fand, es war eine amüsante Abwechslung und ich hoffe wirklich, an mehr Vorstellungen dieser Art teilnehmen zu können. Ich finde das sehr gut." Es war eine ganz neue Erfahrung für Jóhanna mit einer so großen Gruppe von Leuten zu arbeiten. "Dort bin ich nur ein Teil vom Team. Da sind Backgroundsänger, Tänzer, Orchester und das ganze Drumherum. Es ist eine angenehme Abwechslung davon, immer allein zu singen." Jóhanna war sofort begeistert, dass sie eine so herausfordernde Rolle bekam. "Mir gefiel das sofort und fand es absolut perfekt für mich."Jóhanna gib ehrlich zu, dass die Rolle auch ein Beitrag beim Abschütteln des Kinderstar-Images ist. "Ja, man will den Leuten zeigen, dass man älter geworden ist und alte Gewohnheiten hinter sich gelassen hat." Auf die Frage, ob Jóhanna bereits auf der Suche nach einer neuen Rolle ist, sagt sie nichts Konkretes. "Ich bin völlig offen für so etwas und lasse es auf mich zukommen." Träume in Russland Jóhanna kam vor allem in das Finale des Söngvakeppni Sjónvarpsins, der Anfang Januar begann, bei dem sie das Lied "Is It True?" von Óskar Pál Sveinsson sang. Jóhanna sagt, dieser Erfolg sei eine angenehme Überraschung gewesen, aber auch wenn sie ins Finale gekommen ist, bleibt sie mit beiden Beinen auf dem Boden. "Zuerst habe ich nicht viel darüber nachgedacht, dass es um die Eurovision ging. Ich hörte dieses Lied bei Óskar und fand es toll. Dann begann ich es zu singen und es gab einfach nur gute Reaktionen. Ich habe nicht daran gedacht zu gewinnen, aber jetzt ist es einfach nur sehr spannend". Jóhanna sagt, dass sie dennoch alle Erwartungen zu siegen auf ein Minimum beschränkt. "Wenn man sich zu große Hoffnungen macht, dann ist die Enttäuschung so bitter. Es gibt auch so viele talentierte Leute in dem Wettbewerb." Jóhanna sagt, dass es allerdings unzweifelhaft ein Traum sei, nach Russland zu kommen und für die Hörer Europas zu singen. "Natürlich hofft man das Beste. Wir sollten einfach abwarten und sehen was passiert." Unterrichtet die zukünftigen Stars Jóhanna hat neben dem Singen noch alle Hände voll zu tun, so setzt sie nach wie vor das Unterrichten junger Sänger und Sängerinnen fort. Darüber hinaus lässt sie sich in einem Gesangsstudium weiterbilden. "Ich unterrichte Kinder im Alter von etwa 12 Jahren und das macht einfach nur viel Freude. Seit ich selbst mit der Schule fertig bin, unterrichte ich dort Vokaltechnik." Jóhanna wollte so jung an Jahren nicht mit Ausbildung beginnen. "ich war so jung, dass ich bis dahin nicht in irgendeine, starre Musiktheorie hineingepasst habe. Ich hatte trotzdem Gesangsstunden, seit ich klein war und so war ich schon in Kopenhagen für ein halbes Jahr Gesangstechnik, was sehr viel Fortschritt brachte." Jóhanna findet es sehr wichtig, sich in Musiktheorie weiterzubilden, da sie die Musik für sich selbst machen und davon leben will. Obwohl der Gesang ihr wichtigstes Interesse ist, versucht Jóhanna bei ihrer anderen Leidenschaft das Beste zu geben." Seit ich neun Jahre alt war, habe ich Pferde und ein großer Teil der Familie hat schon seit langem Pferde." Jóhanna besaß ihr erstes eigenes Pferd als sie neun Jahre alt war. "Ich hab es von dem Geld gekauft, dass ich für meine erste Platte erhalten habe." Jóhannas Familie hat einen Pferdestall in Hafnarfjörður und geht dort regelmäßig reiten. "Das Beste ist immer noch das Reiten dort draußen in Borgarfjörður, wo wir mit den Pferden im Sommer auf der Weide sind." Traurige Zeiten Die Situation in der Gesellschaft hat Jóhanna genau so wenig wie die anderen Landsleute erwartet und sie ist wütend, wenn sie an die Ungerechtigkeiten denkt, die stattgefunden haben. "Es sind traurige Zeiten und es ist schrecklich von Ehepaaren zu hören, die Kinder haben und beide ihre Arbeit verloren haben. Und von alten Menschen zu hören, die ihre Ersparnisse verloren haben, weil irgendjemand in den Banken betrügt. Es macht mich einfach nur wütend, wenn ich daran denke." Jóhanna glaubt, dass die Proteste, die in der letzten Zeit stattgefunden haben ein notwendiger Schritt für den richtigen Weg im Land sind. "Die Leute im Lande mussten sich Gehör verschaffen. Selbst die Regierung zerbrach als Folge der Proteste."Jóhanna sagt, sie habe noch keine feste politische Meinung gebildet. "Ich bin noch so jung. Aber das nutzt auch nichts in diesen Zeiten." Und die Krise zeigt sich an vielen Stellen in Island und dass weiß auch Jóhanna "Die Musikbranche ist genauso wie andere hart getroffen und es ist überall im Moment auch nicht viel los, wie es sonst der Fall wäre. Auf der anderen Seite sind viele spannende Projekte hier im Lande im Gange und deshalb gibt es keinen Grund deswegen zu verzweifeln." Jung und verliebt Es gibt zweifellos viele Fans von Jóhanna, die denken, dass die Sängerin Single sei, aber dies ist sie nicht. "Ich habe einen Freund und wir sind seit zwei Jahren zusammen." Gefragt ob sie es schwer hatte einen Freund zu finden sagt sie, dass dies nicht der Fall war. "Wir haben uns schon lange gekannt und dies hier ist nur das kleine Island. Das ist nicht Hollywood, wo sie alle versuchen einen auszunutzen." Jóhanna sagt dennoch, am besten sei es nur mit Leuten zu tun zu haben, die man gut kennt. "Leider kann man nicht jedem vertrauen."
2009
Kleine Anmerkung zu den Übersetzungen
Diese Übersetzung habe ich ca. 2013 selbst geschrieben, auch weil ich immer selbst wissen möchte, was die Medien so über meine Lieblingssängerin Jóhanna Guðrún schreiben… Aber die Sache hat einen „kleinen“ Haken: Ich spreche absolut kein Isländisch und meine Englischkenntnisse sind - um es vorsichtig zu beschreiben - eher bescheiden. Dennoch versuche ich immer lesbare und sinnwahrende Übersetzungen zu schreiben, was mir mit viel Geduld auch ganz gut gelingt - denke ich zumindest… Aber natürlich ist niemand perfekt! Du würdest mir und allen anderen Fans sehr helfen, wenn Du mir eventuell gefundene Fehler und ähnliches mit einer kurzen Email aufzeigen würdest. Danke!
Bei Fehlern, Verbesserungsvorschlägen etc. bitte Email an Juergen@Yohanna.de
Quelle/source: www.DV.is (der orginale Artikel ist leider nicht mehr online!)
FÓKUS
Jóhanna Guðrún: „Ich bin erwachsen geworden“
Ásgeir Jónsson asgeir@dv.is › 17. Februar 2009 11:19
"Wenn man Träume für die Zukunft hat, muss man einiges dafür opfern. Seit ich 9 Jahre alt war stand ich immer unter großem Druck und musste schnell erwachsen werden, sodass einige meinten, ich verhielte mich wie eine alte Tante", sagt Sängerin Jóhanna Guðrún Jónsdóttir, die ihren Durchbruch schaffte als sie neun Jahre alt war. Es hat sich viel geändert seitdem und aus dem kleinen Mädchen mit der kraftvollen Stimme ist eine hervorragende Sängerin geworden. Sie erregte kürzlich viel Aufmerksamkeit mit ihrer provozierenden Hauptrolle als Madonna in der gleichnamigen Show im "Broadway". Soeben ist sie ohne Probleme ins Finale des Söngvakeppni Sjónvarpsins gekommen und alles scheint nun möglich. In der Unterhaltungsindustrie wird man nicht auf Rosen gebettet, das bestätigt auch Jóhanna und sie hat es selbst erleben müssen. Die Einsamkeit war manches Mal zum Greifen nahe, wenn sie um die Welt reiste, und sie hat sie kennengelernt, als sie letztes Jahr in Kopenhagen schwer erkrankte. Jóhanna hatte allerdings immer gute Leute um sich, die ihr dabei halfen, dass sie ihre Ziele erreicht. Die ersten Worte gesungen "Ich fing an zu singen, bevor ich zu sprechen begann", sagt Jóhanna, die in Dänemark im Jahre 1990 geboren wurde und ihre ersten beiden Lebensjahre dort verbracht hat. "Es ist mir nie etwas anderes in den Sinn gekommen als singen und ich hatte immer ein großes Interesse dies für andere zu tun. Das war schon so, als ich noch ganz klein war." Jóhanna zog mit ihrer Familie nach Island und wohnte in Reykjavík, bis sie acht Jahre alt wurde. "Dann ging ich nach Hafnarfjörður und lebe seitdem dort." Es war eine Suche, mit der Jóhannas Gesangskarriere beginnen sollte. "Als ich acht Jahre alt war, nahm ich an einem Gesangswettbewerb teil, den María Björk leitete und heute ist sie meine Managerin." Jóhanna war eines von etwa einhundert Kindern, die beteiligt waren und landete selbst auf dem sechsten Platz im Wettbewerb. "María mochte mich und darum nahm ich anschließend Gesangsunterricht bei ihr." María führt seit dem Jahr 1993 die "Söngskóla Maríu Bjarka". Sigga Beinteins unterrichtet in dieser Schule seit 1997 und nun schickt sich Jóhanna selbst an, dort zu lehren. "Kurze Zeit später begannen wir mit der Arbeit an meiner ersten Platte, die "Jóhanna Guðrún 9" hieß und herauskam, als ich neun Jahre alt war. Das Interesse brach nicht ab Sogleich lief Jóhannas Album hervorragend und ihre Lieder waren auf den Radiosendern im ganzen Land zu hören. Ein Jahr später veröffentlichte Jóhanna eine zweite Platte, "Jóhanna Guðrún: Ég sjálf", die nicht weniger erfolgreich wurde. Als sie zwölf Jahre war, erschien die CD "Jól með Jóhönnu" als ihr drittes Album. "Ich fand die Aufmerksamkeit immer als ganz normal, weil ich kaum etwas anders kannte. Das war ja das, was ich erreichen wollte." Jóhanna dankt all den guten Leuten, die sie um sich herum gehabt hat, und verhinderten, dass ihr die Popularität zu Kopf stieg oder schlechten Einfluss auf ihre Kindheit hatte. "Da war so viel Positives um mich herum, das fühlte ich richtig. Meine Eltern unterstützten mich immer zu einhundert Prozent und auch meine Brüder und meine Familie." Jóhanna sagt auch, María Björk habe sich stets sehr viel Mühe gegeben. "Sie passte sehr auf mich auf und dass mit mir nichts falsch gelaufen ist" Obwohl Jóhannas schulischer Weg wegen der Musik nicht auf herkömmlicher Art und Weise ablief, gab es keine Probleme, die aus dem Ruhm resultierten. "Ich hatte immer viele Freunde und es gab nie irgendwelche Probleme in der Schule. Natürlich hat man immer ein wenig mehr Aufmerksamkeit und auch einige schlimme Erfahrungen, aber darüber hab ich immer hinweggesehen." Kinderstar-Stempel Als Jóhanna das Teenager-Alter erreichte nahm sie sich bewusst eine Auszeit vom Rampenlicht. "Das war eine wohlüberlegte Entscheidung mich beiseite zu nehmen um mich aufzuwachsen und mich als Sängerin weiterentwickeln zu lassen. "Es war ein gemeinsamer Entschluss von María und meinen Eltern mich aus dem Bild zu nehmen und erst wieder zukommen zu lassen, wenn ich so weit wäre." Jóhanna sagt, dass ihr dieser Schritt nicht besonders schwer gefallen ist, da sie nicht als Kinderstar ausbrennen wollte. "Ich bin sehr glücklich, diese Zeit gehabt zu haben, in der ich mich entwickeln und auf meine Art und Weise arbeiten konnte. Man will natürlich nicht, dass der Kinderstar-Stempel an einem haften bleibt und bei mir ist es leider immer noch ein wenig so. Es ist wirklich schwer sich davon zu lösen und ich will nicht, dass die Leute in mir immer das kleine Mädchen mit Zöpfen sehen. Es passiert sehr oft, dass die Menschen sich auf die Musik fixieren und diesen Stempel nicht ablegen können." Jóhanna sagt allerdings auch, dass sie es gut versteht, wenn die Menschen über sie als Kinderstar reden, und nimmt das gelassen hin. "Es ist für mich keine unangenehme Sache, als Kinderstar bezeichnet zu werden. Ich verstehe natürlich, wenn sich die Leute daran erinnern, dass ich sehr jung war, als ich gesungen habe. Allerdings bin ich nun erwachsen geworden, ich werde bald 19 Jahre alt und es kann sehr frustrierend sein, wenn man ein Interview gegeben hat und auf der Titelseite steht 'Kinderstar Jóhanna Guðrún '". Keine Pause Obwohl Jóhannas Pause vom Rampenlicht einige Jahre gedauert hat, war die junge Sängerin weit davon entfernt, untätig zu Hause herumzusitzen. "Ich war ausgelastet. Ich war fast die ganze Zeit in Studios, um aufzunehmen, zu üben und Songs zu erarbeiten." Jóhanna meint, es sei eine wichtige Zeit gewesen, um an sich zu arbeiten und sich Künstlerin weiter zu entwickeln. "Es braucht eine sehr lange Zeit für einen Musiker sich zu entwickeln, die richtigen Töne und den richtigen Weg zu finden. Es sagt dabei nichts, dass man noch so jung ist. Auf der anderen Seite ist die Musik in fortwährender Weiterentwicklung und ich bin noch nicht zu einhundert Prozent dahin angelangt, was ich in der Musik machen will. Aber ich erhalte sehr gute Grundlagen um mich zu finden und das ist das Wesentliche." Mit einem Fuß im Ausland Während dieser Jahre war Jóhanna mit einem Fuß im Ausland, für Aufnahmen, um Leute zu treffen und um sich für die Zukunft vorzubereiten. "Seit ich 11 Jahre alt war und bis ich so 14, 15 Jahre wurde, war ich viel unterwegs. Ich war viel in New York und auch in Los Angeles". In dieser Zeit ergab sich für Jóhanna die Gelegenheit mit einer ganzen Menge von talentierten Menschen und bekannten Künstlern zu arbeiten. "Das war natürlich eine wunderbare Erfahrung und es wird sich als förderlich für die Zukunft erweisen." Trotz der Zusammenarbeit mit all diesen ausländischen Fachleuten sagt sie, dass die isländische Musikszene auf keinen Fall weniger kompetent ist. "Es gibt hier so viele Musiker gerechnet auf die Einwohnerzahl, dass es sehr professionell wird und wir hier viele exzellente Fachleute haben. Es ist jedoch alles etwas größer im Ausland und die Branche ist härter. Du kannst nicht einfach drauf los gehen und in die A-Klasse aufsteigen, einfach weil es so viel Musiker gibt." Obwohl es eine Menge Spaß gemacht hat, viel im Ausland gearbeitet zu haben sagt Jóhanna, dass es auch nicht sehr leicht gewesen ist. "Es haben viele in diesem Geschäft einfach bloß Glück, aber das ist so eine Sache. Es ist sehr hart und man muss sich wirklich bewähren in dieser Welt. Ich spreche jetzt nicht über Personen, die bei den Meetings mit Unternehmen im Ausland dabei waren. Diese Menschen glauben, dass sie das Recht hätten, zu sagen, was sie wollen." Einsam in der Krankheit Einsamkeit kann Weltenbummler verfolgen und ständig auf die Probe stellen. Jóhanna sagt, dass sie das in diesen Zeiten oft erlebt hat. "Es war oft sehr schwer für mich, so selten zu Hause gewesen zu sein. Besonders weil ich meiner Natur nach ein sehr bodenständiger Mensch bin. Seit ich klein war, habe ich auch viel mit erwachsenen Menschen gearbeitet und man vermisst dabei oft die Freundinnen." Der schlimmste Fall aber, sagt Jóhanna, war, als sie im letzten Winter in Kopenhagen war, um Gesang zu studieren. "Ich lebte allein in Kopenhagen, als ich an einer Autoimmunstörung erkrankte. Ich fühlte mich sehr allein und hilflos." sagt Jóhanna, wenn sie die schwierigen Gefühle beschreibt, niemanden in ihrer Nähe zu haben. "Das endete damit, dass ich heimflog und zuhause ein Krankenhaus aufsuchte." Jóhanna ringt noch mit der Autoimmunschwäche, aber sie macht gute Fortschritte diese im Zaum zu halten. "Das verfolgt mich immer noch und das zeigt sich bei mir mit Gelenkschmerzen und einer Irisentzündung." Wer ist Yohanna? Nach langen Jahren der Vorbereitung und vieler Arbeit kehrte Jóhanna im letzten Jahr zurück mit ihre ersten "Erwachsenen"-Platte namens "Butterflies and Elvis". Es erregte die Aufmerksamkeit vieler hier im Land, dass Jóhanna den Künstlernamen "Yohanna" auf dem Album verwendet, aber die junge Sängerin hat eine einfache Erklärung dafür. "Ich konnte es nicht ausstehen, wenn die Amerikaner meinen Namen wie „Djóhana" aussprechen. Deshalb hatte ich es lieber mit dem "Y", sodass es genau so ausgesprochen wird, wie es im Isländischen getan wird. Wir waren auch oft dort um dies Platte auszuarbeiten. Aufgenommen wurde sie unter anderem in Los Angeles. Der Namen Yohanna ist mehr für das Ausland gedacht als für hier zu Hause. Ich sehe keinen Grund es hier zu verwenden, schließlich kann jeder Isländer "Jóhanna" so aussprechen, wie es sein sollte." Jóhanna sagt, sie habe das Gefühl, das einige hier in Island den Namen eigenartig finden, aber das stört sie nur wenig. "Ich verstehe das, aber dieser Namen ist in erster Linie für das Ausland bestimmt." Provokant im Broadway Wie bereits vorher erwähnt wurde, spielte Jóhanna die Hauptrolle im Musical Madonna, das vor Weihnachten im Broadway zu sehen war. Die Rolle war genau wie Madonna selbst provokant und sexy und Jóhanna gab den großen Superstar im Kleinen. "Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und lief einfach nur toll. Ich fand, es war eine amüsante Abwechslung und ich hoffe wirklich, an mehr Vorstellungen dieser Art teilnehmen zu können. Ich finde das sehr gut." Es war eine ganz neue Erfahrung für Jóhanna mit einer so großen Gruppe von Leuten zu arbeiten. "Dort bin ich nur ein Teil vom Team. Da sind Backgroundsänger, Tänzer, Orchester und das ganze Drumherum. Es ist eine angenehme Abwechslung davon, immer allein zu singen." Jóhanna war sofort begeistert, dass sie eine so herausfordernde Rolle bekam. "Mir gefiel das sofort und fand es absolut perfekt für mich."Jóhanna gib ehrlich zu, dass die Rolle auch ein Beitrag beim Abschütteln des Kinderstar- Images ist. "Ja, man will den Leuten zeigen, dass man älter geworden ist und alte Gewohnheiten hinter sich gelassen hat." Auf die Frage, ob Jóhanna bereits auf der Suche nach einer neuen Rolle ist, sagt sie nichts Konkretes. "Ich bin völlig offen für so etwas und lasse es auf mich zukommen." Träume in Russland Jóhanna kam vor allem in das Finale des Söngvakeppni Sjónvarpsins, der Anfang Januar begann, bei dem sie das Lied "Is It True?" von Óskar Pál Sveinsson sang. Jóhanna sagt, dieser Erfolg sei eine angenehme Überraschung gewesen, aber auch wenn sie ins Finale gekommen ist, bleibt sie mit beiden Beinen auf dem Boden. "Zuerst habe ich nicht viel darüber nachgedacht, dass es um die Eurovision ging. Ich hörte dieses Lied bei Óskar und fand es toll. Dann begann ich es zu singen und es gab einfach nur gute Reaktionen. Ich habe nicht daran gedacht zu gewinnen, aber jetzt ist es einfach nur sehr spannend". Jóhanna sagt, dass sie dennoch alle Erwartungen zu siegen auf ein Minimum beschränkt. "Wenn man sich zu große Hoffnungen macht, dann ist die Enttäuschung so bitter. Es gibt auch so viele talentierte Leute in dem Wettbewerb." Jóhanna sagt, dass es allerdings unzweifelhaft ein Traum sei, nach Russland zu kommen und für die Hörer Europas zu singen. "Natürlich hofft man das Beste. Wir sollten einfach abwarten und sehen was passiert." Unterrichtet die zukünftigen Stars Jóhanna hat neben dem Singen noch alle Hände voll zu tun, so setzt sie nach wie vor das Unterrichten junger Sänger und Sängerinnen fort. Darüber hinaus lässt sie sich in einem Gesangsstudium weiterbilden. "Ich unterrichte Kinder im Alter von etwa 12 Jahren und das macht einfach nur viel Freude. Seit ich selbst mit der Schule fertig bin, unterrichte ich dort Vokaltechnik." Jóhanna wollte so jung an Jahren nicht mit Ausbildung beginnen. "ich war so jung, dass ich bis dahin nicht in irgendeine, starre Musiktheorie hineingepasst habe. Ich hatte trotzdem Gesangsstunden, seit ich klein war und so war ich schon in Kopenhagen für ein halbes Jahr Gesangstechnik, was sehr viel Fortschritt brachte." Jóhanna findet es sehr wichtig, sich in Musiktheorie weiterzubilden, da sie die Musik für sich selbst machen und davon leben will. Obwohl der Gesang ihr wichtigstes Interesse ist, versucht Jóhanna bei ihrer anderen Leidenschaft das Beste zu geben." Seit ich neun Jahre alt war, habe ich Pferde und ein großer Teil der Familie hat schon seit langem Pferde." Jóhanna besaß ihr erstes eigenes Pferd als sie neun Jahre alt war. "Ich hab es von dem Geld gekauft, dass ich für meine erste Platte erhalten habe." Jóhannas Familie hat einen Pferdestall in Hafnarfjörður und geht dort regelmäßig reiten. "Das Beste ist immer noch das Reiten dort draußen in Borgarfjörður, wo wir mit den Pferden im Sommer auf der Weide sind." Traurige Zeiten Die Situation in der Gesellschaft hat Jóhanna genau so wenig wie die anderen Landsleute erwartet und sie ist wütend, wenn sie an die Ungerechtigkeiten denkt, die stattgefunden haben. "Es sind traurige Zeiten und es ist schrecklich von Ehepaaren zu hören, die Kinder haben und beide ihre Arbeit verloren haben. Und von alten Menschen zu hören, die ihre Ersparnisse verloren haben, weil irgendjemand in den Banken betrügt. Es macht mich einfach nur wütend, wenn ich daran denke." Jóhanna glaubt, dass die Proteste, die in der letzten Zeit stattgefunden haben ein notwendiger Schritt für den richtigen Weg im Land sind. "Die Leute im Lande mussten sich Gehör verschaffen. Selbst die Regierung zerbrach als Folge der Proteste."Jóhanna sagt, sie habe noch keine feste politische Meinung gebildet. "Ich bin noch so jung. Aber das nutzt auch nichts in diesen Zeiten." Und die Krise zeigt sich an vielen Stellen in Island und dass weiß auch Jóhanna "Die Musikbranche ist genauso wie andere hart getroffen und es ist überall im Moment auch nicht viel los, wie es sonst der Fall wäre. Auf der anderen Seite sind viele spannende Projekte hier im Lande im Gange und deshalb gibt es keinen Grund deswegen zu verzweifeln." Jung und verliebt Es gibt zweifellos viele Fans von Jóhanna, die denken, dass die Sängerin Single sei, aber dies ist sie nicht. "Ich habe einen Freund und wir sind seit zwei Jahren zusammen." Gefragt ob sie es schwer hatte einen Freund zu finden sagt sie, dass dies nicht der Fall war. "Wir haben uns schon lange gekannt und dies hier ist nur das kleine Island. Das ist nicht Hollywood, wo sie alle versuchen einen auszunutzen." Jóhanna sagt dennoch, am besten sei es nur mit Leuten zu tun zu haben, die man gut kennt. "Leider kann man nicht jedem vertrauen."
2009
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from DV.is The current topic: „Sonur Jóhönnu Guðrúnar og Davíðs fæddur“ Published June 26, 2019
Jóhanna Guðrún - Yohanna  (Photo: Helgi Ómarsson)
Photo by Helgi Ómarsson
Source: DV.is Date: February 17th, 2009 Country: Iceland